3 Kinder im Gepäck

wie wir zu fünft die Welt entdecken

11Januar
2019

Jurien Bay, Geraldton und Kalbarri Nationalpark

Australien hat uns wieder! Und wir sind so froh noch einmal hier sein zu können. Die Ereignisse überschlagen sich und ich weiss gar nicht, was ich alles schreiben soll.

 

Nachdem wir unser Wohnmobil abgeholt haben fahren wir die ersten 300 km die Küste hoch Richtung Norden bis Jurien Bay. Diesmal haben wir keinen Plan und auch kein Ziel. Der Weg ist unser Ziel! Wir fahren einfach drauf los und sind sehr froh mal keine Unterkünfte organisieren zu müssen, denn wir haben unsere Unterkunft immer dabei. In Jurien Bay müssen wir aber auf einen Campingplatz, wir kommen spät an und die Parkplätze weisen alle Campingverbotsschilder auf. Jurien Bay ist das Mekka des Skydivings, doch wir gucken nur zu. Die Kinder sind noch zu klein, wobei Marina sehr gerne gesprungen wäre und wir haben uns mit Bungeejumping in dieser Richtung schon ein wenig ausgetobt. Für die nächsten Nächte finden wir einen Recreation Park zum Übernachten. Leider auch nicht kostenfrei, aber bedeutend günstiger als der Campingplatz. Dort bleiben wir 2 Nächte und genießen das türkisgrüne Meer, die Kinder rutschen die riesigen Sanddünen herunter und abends gucken wir den Sonnenuntergang. Weiter geht es nach Geraldton, dort gibt es direkt am Strand einen Parkplatz für Wohnmobile mit 24-Stunden Übernachtungsgenehmigung ohne Gebühr. Wir bleiben also eine Nacht und machen BBQ am Strand. Am nächsten Tag nutzen wir noch die ruhige Bucht und probieren uns im Stand-up Paddle. Danach fahren wir weiter Richtung Kalbarri, vorbei am Pink Lake. Leider ist es bewölkt, so dass die rosa Farbe des Sees nicht so schön strahlt, aber man kann es trotzdem gut erkennen, dass der See rosa ist. Kurz vor Kalbarri finden wir eine Parkbucht ohne Campingverbotsschild. Um die teuren Campingplatzgebühren zu sparen bleiben wir dort die nächsten drei Nächte und erkunden Kalbarri und den Kalbarri Nationalpark, der viel zu bieten hat. Nach zwei Wanderrundwegen von je 1,2 km bei 37 Grad streiken allerdings die Kinder und so fahren wir wieder an den Strand und später zurück auf unsere Parkbucht. Am nächsten Morgen gibt es in Kalbarri eine Pelikanfütterung. Für die Kinder ein tolles Erlebnis, sie dürfen den Pelikanen Fisch zuwerfen und sind begeistert. Aus unserer anschließenden Bootstour wird leider nichts. Es zieht ein Wind auf, der so heftig ist, dass sie keine Boote mehr verleihen. Sehr verantwortungsbewusst die Australier und so fahren wir zu den „Blue Holes“ schnorcheln. Leider ist es auch hier sehr windig, aber im Wasser geht es und die Unterwasserwelt hat viel zu bieten. An unserem letzten Tag in Kalbarri bestaunen wir den Indischen Ozean bei einem 3,3 km Rundweg an den Klippen entlang bevor wir unsere Reise Richtung Norden fortsetzen.